Vom Glück, über Traumata, Gewalt(frei) bis zu Tier- und Menschenseelen: Selbsthilfegruppe für Tierliebhaber?

Zeitungsregal des TLPE


TLPE-Glücks-Fachtag: „Heute ist mein schöner Tag – ich entscheide selbst?!“

am 12.April 2019

Trägerwerk Soziale Dienste
Tungerstrasse 9
99099 Erfurt
10 bis 15 Uhr

Referenten:

Prof. Dr. Dr. Constanze Winkelmann
aus Dresden, eins ihrer zahlreichen Steckenpferde ist wertschätzende Kommunikation, (siehe auch ihren Artikel in der Glücks-ThuLPE) mit dabei an ihrer Seite ist stets ihr Assistent, auf und über den sich alle Glückstages-Teilnehmer freuen werden und können. Garantiert, auch wenn er manchmal etwas müdilein wird und leise schnarcht.

Antje Görnhardt
die Frau aus Sömmerda, die ihr Schicksal allein in die Hand nahm und mit viel Kraft, Mut, Ausdauer, Disziplin, Willen, Neugierde, Hoffnung und eigenen privaten Investitionen per Körpertherapie ihren Weg zu innerer Freiheit fand und jetzt ein weitaus glücklicheres Leben führt als zuvor.



„Generationsübergreifende Traumata“

heist der geplante zweitägige gemeinsame Fachtag vom Ex-In Landesverband Thüringen und dem TLPE e.V.

Er findet am19. und 20.Juli 2019

im Erfurter Ursulinenkloster

jeweils von 9 bis 16 Uhr statt.

Ein Organisations-Team beider Landesverbände ist schon seit Wochen am Austüfteln eines entsprechend guten Programmes mit vielen spannenden Inhalten zum Nachdenken, Eindrücke sammeln, eigene Traumata bearbeiten, auflösen.


Tag 1
Beispielsweise wird der Berliner Arzt, Dr. Bomberg,Betroffener und selbst Traumatisierter, helfend zur Seite stehen und einen Vortrag halten. Mit dabei auch seine geschätzte Kollegin Frau Kurz aus München. Diese Fach-Frau entwickelte hilfreiche Strategien und Methoden, zum Beispiel einer Frau, die dreißig Jahre in einer Angstpsychose steckte, den Weg in ein angstfreies Leben zu ermöglichen.
Frau Kurz und Herr Bomberg sind Kämpfer, sie touren regelmäßig in eines der etwa 200 weltweit existierenden Länder, wo Gewalt, Folter und Traumata auf der Tagesordnung stehen. Sie setzen sich auf Augenhöhe für Menschen ein, um lebens- und liebenswertes Leben Menschen mit Traumata-Erfahrung zumindest ein Stück näher zu bringen.

Claudia Harmann liest zum Thema „Das Erbe unserer Mütter.“ Diese Lesung ist hochkarätig und sollte nicht verpasst werden. Es wird während des Fachtages weiterhin über Genesungsbegleitung berichtet sowie Integrationsleistungen.

Heilpraktikerin und Traumatologin Gudrun Apel aus Dresden wird die Fachtags-Teilnehmer mit Harmonie wieder ins rechte Gleichgewicht verhelfen.


Tag 2:
Zahlreiche Workshops stehen auf dem Programm.

Konkrete inhaltliche Informationen über den zweitägigen Traumata-Fachtag veröffentlichen wir demnächst nocheinmal gesondert auf unserer TLPE-Webseite sowie auf der Webseite vom Landesverband Ex-In bzw. in der Vereinszeitung "ThuLPE 'Traumata – wie kann ich sie lösen, wie werde ich sie los?'".



Unsere nächsten ThuLPE'n titeln mit den Themen „Generationsübergreifende Traumata“, die ThuLPE erscheint wie immer parallel zum Fachtag
(Redaktionsschluss, 31. Mai 2019). Wie immer freuen wir uns über regen Zusendungen von Gedichten und Texten und Bildern zum Thema.


„Gewalt(frei)“ ist Thema der dritten ThuLPE in diesem Jahr. Es geht eigentlich um alles, was weh tut, Gewalt, egal ob in psychischer oder physischer Art, Gewalt, die von Kindern gegen ihre Eltern gerichtet ist und umgekehrt, Frauen und Männer im Kampf um die Macht, die Oberhand. Wie erkenne ich eigentlich, als gewaltgewohnter Mensch, dass es ein anderes, angenehmeres Leben gibt? Wer hilft mir, wie finde ich zu einem selbstbestimmten Leben? Wieso gibt es denn Gewalt, überall, in vielen Familien, auf Arbeit, auf der ganzen Welt?
Hintergründe, Erkenntnisse, nur weg davon, bitte keine Schläge mehr, auch keine Ratschläge.
Liebe Autorinnen und Autoren, wir warten auf Ihre Texte, ihre Gedanken und Gefühle und Anregungen dazu.
(Redaktionsschluss: Freitag, 16. August 2019).


„Tiere und Seele“ – Titel unserer bevorstehenden schönen Weihnachtsausgabe 2019, warum Tiere unserer Seele so guttun? Egal ob Zwerghamster, Wellensittiche, Spatzen, Schlangen, Bartagamen, Hunde oder Katzen – in diesen animalischen Geschöpfen steckt ganz tief eine instinktive Ruhe, die wir selber wahrscheinlich nach hundert Jahren Meditation und Yoga nicht erreichen werden. Sie leben im Hier und Jetzt, für uns immer wieder ein hohes Ziel. Für diese putzigen behaarten oder gefiederten Gefährten, die stets gute Laune haben, sich immer freuen, wenn sie uns sehen (wer tut das schon in dem Ausmaß? ..und immer wieder und wieder?), keine großen Ansprüche hegen oder Erwartungen an uns stellen.

Tiere – meines Erachtens die gesündeste Medizin für unsere Psyche; Welche Erfahrungen haben Sie gemacht, liebe Leserinnen und Leser? Verantwortung spielt bei der Tierliebe eine Rolle? Trauen wir uns das zu? Bin ich fit genug, mich regelmäßig um ein Haustier zu kümmern. Wie sieht es mit den Kosten aus? Kann ich mir das leisten? Gibt es staatliche Unterstützung bei Schwerbehinderung, zum Beispiel Hundesteuer-Vergünstigung. Was ist, wenn ich ins Krankenhaus muss, über Wochen oder gar Monate? Wer betreut das Tier? Wir – selbst alle Tierfreunde - beim TLPE e.V. haben uns da mal Gedanken gemacht, wie man dieses Problem in den Griff bekommen könnte. Zum Beispiel mit einer vernetzten Tierfreunde-Selbsthilfegruppe, egal ob seelisch krank oder nicht, einfach Menschen, die Tiere lieben, die sich zusammen finden, Freundschaften über gemeinsame Interessen schließen, sich immer mal treffen, Informationen über ihre Tiere austauschen, Beisammensein und wenn nötig, dem anderen mal unter die Arme greifen, das Katzenklo mal reinigen und frisches Wasser und Futter hinstellen, wenn man mal dringend woanders hinmuss und das Tier nicht allein zurücklassen mag und darf. Dieser Verlass – Menschen, die gerne andere Tierfreunde unterstützen wollen - kann beim Anschaffen von Tieren eine große Erleichterung und Entgegenkommen sein.

Nun denn!!! Liebe Schreiberlinge, legt Euch ins Zeug, schickt bitte Eure kleinen liebevollen Geschichten über Eure pelzigen und nichtpelzigen Seelenfreunde, wir freuen uns. Und, wer weiß, vielleicht entwickelt sich ja aus der Idee in unserer ThuLPE,“ Seelentiere“, für viele Menschen ein ganz anderes, neues, entspannteres, liebens- und lebenswerteres Leben. Ich spreche da aus eigener Erfahrung, mir geht das nämlich so, liebe Leserinnen und Leser.

Mit meiner Glückskatze Joy und meinem Baumwollhund Fianna (in Frankreich werden diese Hunde „Antidepressiva“ genannt) durchlebe ich jeden einzelnen Tag mit einer viel größeren Lebensqualität, mit besserer Stimmung und mehr Freude. Mit ihnen kehrte natürlich auch eine Fusselrolle in mein Leben ein, aber was solls. Keine so schlimme Nebenwirkung.Und vielleicht können wir unter uns Seelenverwandten in Zukunft sogar schöne und gute und nützliche, neue Verbindungen aufbauen, dank und mithilfe unserer Tierliebe.
(Redaktionsschluss: Freitag, 1. November 2019)

Marion Sommer