News Juli 2018

von Frank Petter

ThuLPE Ausgabe 22 Sucht und Seele

ThuLPE Ausgabe 22 - "Sucht und Seele" ist erschienen

„Leid motiviert zum Handeln. Wer Leid betäubt, schränkt den Grund zum Handeln ein. Wer nicht handelt, hat bald Grund, noch mehr zu leiden. Wer dann meint, dass er mehr Betäubung braucht, wird süchtig.“ Seelische Abhängigkeit entsteht, wenn das Suchtmittel, gleich welcher Art, zum Dreh- und Angelpunkt aller Handlungen und Gefühle des Betroffenen wird. Es geht nur noch darum, Missstimmungen, negative Gefühle und Niedergeschlagenheit zu vermeiden, welche durch das Fehlen des Suchtmittels eingetreten sind. Die Sucht hat Seele und Körper umfangend in ihren Griff genommen. So hält sie uns doch von vielen schönen Dingen und Tätigkeiten fern, welche der Seele gut tun. Für mich verstehen sich Sucht, sowie ihr enger Verwandter der Zwang als Diktatoren, welche ihre Opfer quälen und unterdrücken. Manch Einer wird jetzt anmerken, das die Befriedigung mancher Süchte auch Glücksgefühle hervorrufen kann

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