Der Thüringer Landesverband Psychiatrie -Erfahrener e.V., der Verband für seelische Gesundheit, wurde im Jahr 2000 in Jena gegründet. Seit 2002 hat der Landesverband seinen Sitz in Erfurt und betreut ca. 54 Mitglieder und derzeit 15 Selbsthilfegruppen.
Die Satzung unseres Vereins können Sie hierlesen. Die Satzung und die Beitragsordnung können Sie sich auch zum Ausdrucken als PDF-Dateien runterladen.
Satzung(PDF)
Beitragsordnung(PDF)
2020 hätte der Landesverband gern sein 20jähriges Jubiläum gefeiert. Aufgrund der akuten Pandemie-Lage war es zwar nicht möglich, dennoch haben wir auf stillere Art und Weise unsere Wertschätzung für alle zum Ausdruck gebracht, die unser langjähriges Bestehen ermöglicht und getragen haben.
Im Laufe der Zeit haben wir nicht nur unsere Selbsthilfezeitung weiterentwickelt - die von sehr engagierten ehrenamtlichen Autor*innen und Redakteur*innen gestaltet wird -, sondern auch zahlreiche Projekte und Formate durchgeführt.
Seit dem Jahr 2000 gestalten wir jährlich mindestens einen Fachtag. Anfangs waren diese als ein Weiterbildungsformat und zum Austausch mit Fachleuten gedacht. Recht schnell entwickelten sich unsere Fachtage allerdings zu Veranstaltungen, zu denen neben unseren Mitgliedern, weitere Betroffene und viele Interessierte und Mitarbeitende anderer Organisationen kamen - um zu lernen, um anderen Menschen, anderen Perspektiven in einem offenen, kreativen Austausch zu begegnen.
Unsere Tätigkeitsberichte der letzten Jahre können Sie nachfolgend ebenfalls als PDF-Datei runterladen.
Tätigkeitsbericht 2018 (PDF)
Tätigkeitsbericht 2019 (PDF)
Tätigkeitsbericht 2020 (PDF)
Tätigkeitsbericht 2021 (PDF)
Tätigkeitsbericht 2022 (PDF)
Tätigkeitsbericht 2023 (PDF)
Tätigkeitsbericht 2024 (PDF)
Tätigkeitsbericht 2025 (PDF)
Unsere Arbeit finanziert sich durch Mitgliedsbeiträge, Spenden und zu einem Teil aus öffentlicher Unterstützung.
Soziales Engagement beruht auf den Prinzipien der Ehrenamtlichkeit und Freiwilligkeit. So investieren alle ehrenamtlich Arbeitende viel persönliche Zeit und Geld in einen guten Zweck.
Menschen, die von psychischen Gesundheitsproblemen betroffen sind, werden oftmals stigmatisiert, diskriminiert und ausgegrenzt. Wir vertreten nicht nur die Interessen psychisch Erkrankter Menschen in Thüringen, sondern geben in unserem möglichen Rahmen unser Bestes, um ihnen auch mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.
Zum größten Teil leisten wir dies durch ehrenamtliche Mitarbeiter*innen.
Um unser Anliegen verwirklichen zu können und bereits Erreichtes zu erhalten, benötigen wir vor allem finanzielle Hilfen.
Wir möchten Sie deshalb um Unterstützung bitten.
Auch kleine Beträge sind herzlich willkommen.
Unser Spendenkonto:
Thüringer Landesverband Psychiatrie-Erfahrener e.V.
SozialBank AG
IBAN: DE93 3702 0500 0001 4262 01
BIC: BFSWDE33XXX
Finanzielle Spenden sind steuerlich absetzbar. Gern stellen wir Ihnen eine Spendenbescheinigung aus.
Es wird bestätigt, dass die Zuwendung nur zur Förderung gemeinnütziger Zwecke verwendet wird.
Für Informationen stehen Ihnen unsere Mitarbeiter*innen im Büro zur Verfügung.
Unsere Vereinszeitung
Unsere Vereinszeitschrift „ThuLPE“ ist das Ergebnis der fleißigen, engagierten Arbeit der Mitglieder unseres Redaktionsteams.Mit viel Ausdauer, Kreativität, Humor und Feingefühl widmen sie sich vielfältigen Themen, recherchieren und gestalten dieses informative und unterhaltsame Heft, das vierteljährig erscheint und einem großen Kreis von Lesern Freude bereitet, Mut und Hoffnung schenkt.
Für diese hervorragende Leistung wurde die „ThuLPE“ bereits mit dem Ehrenamtspreis des PARITÄTISCHEN Thüringen und der PARITÄTISCHEN BuntStiftung ausgezeichnet.
Möchten auch Sie unsere Zeitschrift durch Erfahrungsberichte, Gedichte oder andere Beiträge bereichern, senden Sie diese per E-Mail oder Post an unser Büro. Wir leiten sie gern an das Redaktionsteam weiter.
Unsere bisherigen Ausgaben der ThuLPE
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Die nächsten öffentlichen Veranstaltungen
Auf dieser Seite finden Sie Informationen zu den einzelnen Gremien, in denen wir mitwirken.
Landesbehindertenbeirat
Der Landesbehindertenbeirat (LBB) arbeitet auf der Grundlage von §21 des Thüringer Gesetzes zur Inklusion und Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen (ThürGIG). Im Jahr 2019 wurde mit der gesetzlichen Neuregelung die Zusammensetzung und Arbeitsweise des Beirates völlig neu geordnet.
Der Vorsitz und die Ansiedlung des Beirates wechselte vom Thüringer Sozialministerium zum Landesbeauftragten für Menschen mit Behinderungen (TLMB) und damit in die Zuständigkeit des Thüringer Landtages.
Neu ist zudem, dass nur diejenigen Mitglieder stimmberechtigt sind, die unmittelbare Vertreter*innen von Interessenverbänden von Menschen mit Behinderungen sind. Darüber hinaus gehören dem Landesbeirat auch nicht stimmberechtigte Mitglieder aus Landes- und Kommunalpolitik, Kammern und Gewerkschaften an.
Edith Handschuh ist für den Thüringer Landesverband Psychiatrie-Erfahrener e.V. als stimmberechtigtes Mitglied berufen. Sie arbeitet aktiv an der weiteren Umsetzung von Gesetzen zur Inklusion und Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen.
Der LBB kann Empfehlungen für die Arbeit der Landesregierung geben.
Weitere Informationen zum Landesbehindertenbeirat finden Sie auf der Internetseite:
https://www.tlmb-thueringen.de/
Besuchskommission
Patientinnen und Patienten mit psychischen Beeinträchtigungen haben es oft schwer, ihre eigenen Anliegen und Interessen auszudrücken. Die Gründe sind vielfach veränderte soziale Fähigkeiten, eigene Erfahrungen oder starke Ängste. Deshalb ist uns die Stärkung der Rechte von Patientinnen und Patienten mit psychischer Erkrankung und die stetige Verbesserung der Qualität psychiatrischer Versorgung ein wichtiges Anliegen.
Im Land Thüringen leistet die ehrenamtliche Besuchskommission bereits seit vielen Jahren einen wichtigen Beitrag zur öffentlichen Kontrolle und Qualitätssicherung der psychiatrischen Versorgung.
Frank Petter und Edith Handschuh üben dieses verantwortungsvolle Ehrenamt aus und sind als berufene Mitglieder für den Thüringer Landesverband Psychiatrie-Erfahrener e.V. in diesem schwierigen Arbeitsfeld tätig.
Sie sorgen dafür, dass die Rechte von Patientinnen und Patienten in psychiatrischen Krankenhäusern geachtet werden und helfen dabei, die Qualität der stationären Versorgung zu sichern. Ihre Erfahrung zeigt, dass nur in seltenen Fällen zum Schutz von Menschen mit psychischer Erkrankung sowie zur Gefahrenabwehr für andere Menschen Zwang ausgeübt wird. Dennoch ist genau in solchen Situationen besondere Aufmerksamkeit geboten. Psychiatrie-Erfahrene, Angehörige, Fachleute und Gesetzgebende fordern deshalb eine hohe Sensibilität und eindeutige Vorgaben für die Ausübung von Zwang.
Die Landesgesundheitskonferenz Thüringen (LGK)
Seit 2014 vereint die LGK verschiedene Akteure aus Politik, Wirtschaft, dem Gesundheits- und Sozialsektor Thüringens mit dem Ziel die Rahmenbedingungen für Gesundheitsförderung und -versorgung zu verbessern. Die LGK leistet damit auch einen großen Beitrag die Thüringer Gesundheitsziele umzusetzen.
Damit eine bedarfsgerechte Entwicklung von gesundheitlichen Zielen und Maßnahmen gelingen kann, soll vor allem die Zusammenarbeit und Abstimmung der einzelnen Akteure gefördert werden. Deshalb werden die angestrebten Gesundheitsziele in aktiven Arbeitsgruppen erörtert und gleichzeitig Handlungsempfehlungen gestaltet.
Durch die Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern und Betroffenen von gesundheitlichen Problemen -neben den anderen Akteuren - kann die Landesgesundheitskonferenz gesundheitliche Probleme in Thüringen besser erfassen und in bedarfsorientierte Handlungsempfehlungen münden lassen.
Für den Thüringer Landesverband Psychiatrie-Erfahrener e.V. sind Edith Handschuh und Sybille Krooß als berufene Mitglieder der Landesgesundheitskonferenz tätig und nehmen somit die Möglichkeit wahr, Betroffenen psychischer Erkrankungen eine Stimme in diesem Gremium zu geben. In diesem Sinne wirken sie an einer Verbesserung der Versorgungsstrukturen und an Möglichkeiten der Prävention mit.
Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite der LGK.
https://www.lgk-thueringen.de/
Trialogischer Beirat C-I-R-C des neuen Deutschen Zentrums für Psychische Gesundheit
Das DZPG befindet sich in Mitteldeutschland im Aufbau und soll ab Mitte 2022 die Forschung zu neurologischen und psychischen Erkrankungen intensiv in den Fokus nehmen. Damit die Forschung und daraus entstehende neue Behandlungsmethoden sowohl den Bedarfen als auch den Bedürfnissen von Betroffenen entsprechen, werden bereits in der Konzeptionsphase Vertreterorganisationen Betroffener und Angehöriger solcher Erkrankungen in die Entwicklung des Gesundheitszentrums involviert.
Am DZPG sind neben Jena, Magdeburg und Halle noch weitere Forschungsstandorte beteiligt. Dazu gehören München, Berlin, Mannheim, Tübingen und Bochum. Die einzelnen Standorte möchten mit jeweils eigenen Forschungsschwerpunkten zu einer Verbesserung der Gesundheitsversorgung und Prävention im Bereich der Psychischen Gesundheit beitragen.
Sybille Krooß übernimmt für den Thüringer Landesverband Psychiatrie-Erfahrener e.V. im Trialogischen Beirat C-I-R-C diese anspruchsvolle Aufgabe und setzt sich dort vor allem für ethische Aspekte in Forschung und Behandlung sowie für alltagsnahe Zugangsmöglichkeiten von Betroffenen im Hinblick auf die zukünftigen Ergebnisse ein.
Weitere Informationen zum Deutschen Zentrum für Psychische Gesundheit finden Sie hier
https://www.uniklinikum-jena.de/kjp/Deutsches+Zentrum+f%C3%BCr+Psychische+Gesundheit.html
Wir beraten nach dem Peer-Counseling-Prinzip!
Was das ist, erfahren Sie hier
Zielgruppen unserer Beratung
wir beraten auf niedrigschwelliger Basis zu allen seelischen Erkrankungen
- bereits betroffene Menschen
- Angehörige
- interessierte Bürgerinnen und Bürger
- Unternehmen und Einrichtungen
Ablauf der Beratung
Im Moment können wir die Beratungen nur nach vorheriger Terminvereinbarung durchführen.
Bitte vereinbaren Sie telefonisch einen Termin für ein erstes Gespräch, bei dem Sie uns und wir Sie kennen lernen können.
Unsere Berater*innen besprechen dann mit Ihnen Ihre Anliegen und Möglichkeiten zu Ihrer Unterstützung.
Die Beratungsgespräche sind kostenfrei und vertraulich.
Die Grundsätze zu den von uns geleisteten Beratungen finden Sie in unserem Leitbild.
Dieses können Sie hier lesen oder im Folgenden als PDF-Datei runterladen.
Unsere Berater*innen und Ansprechpartner*innen finden Sie unter dem Link Ansprechpartner.

