Vorwort
Sicher haben Sie schon lange auf die neue Ausgabe der ThuLPE gewartet.
Nun, ein ereignisreiches Jahr 2025 liegt hinter uns mit verschiedenen Höhepunkten, Herausforderungen und jeder Menge Arbeit. Zudem sind die Macher dieser Zeitung selbst Betroffene und stoßen dabei auch an ihre persönlichen Grenzen.
Die Erstellung unserer Zeitung erfordert viel Zeit und Engagement der Redaktionsmitglieder. Wir wollen Themen zur seelischen Gesundheit vorstellen, die Ihnen am Herzen liegen. Deshalb bitten wir auch immer, interessierte Leserinnen und Leser, uns Beiträge, Bilder oder Gedichte zuzusenden.
In Leserbriefen dürfen Sie uns gern Hinweise geben, was gut war oder was wir noch besser machen könnten.
So möchten wir gemeinsam mit Ihnen jede Ausgabe unserer Vereinszeitung lebendig gestalten.
An dieser Stelle möchten wir uns ganz herzlich bedanken bei allen Sponsoren und freundlichen Spendern!
Diese finanziellen Mittel helfen uns sehr, unsere Projekte wie auch die ThuLPE zu verwirklichen.
Thema für die heutige Ausgabe 41 lautet : „Ich bin, wie ich bin!“
Jeder Mensch ist einzigartig mit all seinen Facetten, Gedanken und Handlungen. Es geht hier nicht um eine geschönte Selbstdarstellung wie bei einer Bewerbung auf einen tollen Arbeitsplatz.
Vielmehr geht es um den Blick in das eigene Spiegelbild.
Wer bin ich? Was macht mich als Persönlichkeit tatsächlich aus?
Wie bewerte ich mich und mein Tun, welche Maßstäbe lege ich dabei zu Grunde?
Viele Bilder von perfekten, gesunden, schönen, sportlichen und allseits beliebten Menschen geistern im Kopf herum. Vorbilder stellen wir oft auf einen Sockel und wollen ihnen nacheifern.
Personen aus Film, Fernsehen oder Internet sind in Wahrheit auch nur Leute wie du und ich, deren Image in der Öffentlichkeit aufpoliert und makellos dargestellt wird.
Sie haben genauso Schwächen, Ängste und sind nicht vollkommen!
Sich aber an Idolen zu messen und es ihnen 100 % gleich tun zu wollen, kann dazu führen, die eigene Persönlichkeit zu verleugnen.
Menschen, die mit ihren körperlichen oder psychischen Handicaps ihr Leben so gut wie möglich meistern, sind diejenige, welche wirklich große Achtung verdienen.
Zum Beispiel die Mund- und Fußmaler!
Ich finde ganz beeindruckend, was für tolle Bilder diese Menschen gestalten. Genauso bemerkenswert sind Menschen mit psychischen Problemen, die ihre Krankheit akzeptieren und das Beste für sich daraus machen.
Das wird auch deutlich in unserer Rubrik über berühmte Persönlichkeiten mit psychischen Erkrankungen.
Interessant ist doch bei alldem, was lässt die Menschen letztlich zu
der bewussten Einstellung kommen:
„ICH BIN, WIE ICH BIN !“
Brigitte Letzel
